CORNELIA BEIER
The Healthy Style
Balancing health, lifestyle, business and ethics.
Ein Online-Magazin mit Blogbeiträgen und Artikeln rund ums Thema der gesunden Lebensführung.
By Cornelia Beier
SUSTAINABILITY
Gesundheit kann nur nachhaltig sein, wenn wir Prävention aktiv in den Alltag einbauen. Gleichzeitig müssen wir gerade jetzt Lösungen für einen nachhaltigen Lebensstil, den wir in unser tägliches Leben integrieren, finden.
LIFESTYLE
Unser Lifestyle bestimmt wesentlich unsere physische und mentale Gesundheit. Entdecke healthy Insights und Trends zu den Themen “Health, Body & Soul”, “Daily Life”, “Art & Travel” sowie “Eat” und lass Dich inspirieren.
BUSINESS
Unsere Arbeit bestimmt einen großen Teil unseres alltäglichen Lebens. Lese mehr zu der Zukunft einer gesünderen Arbeitswelt, neuen Firmenphilosophien und finde Trends, die Dich motivieren.
Health is the new Wealth
Gesundheit ist das wesentliche Gut in unserer heutigen Welt, die besonders durch Veränderungsprozesse gekennzeichnet ist. In Verbindung mit Ästhetik und einem positiven Bewusstsein kann sich Gesundheit zu einem persönlichen Luxusgut entwickeln.
Cornelia Beier
Ich bin ein vielseitig interessierter Mensch und habe mich so lange ich zurück denken kann für die Themen Gesundheit, Nachhaltigkeit, Ethik und Werte interessiert. Immer schon war es mein persönliches Anliegen, einen angenehmen Lebensstil mit Sinn zu füllen. Luxus ist für mich vor allem die Möglichkeit, frei zu wählen und die Zeit mit Themen zu füllen, die uns Inspiration für ein erfülltes Leben vermitteln. Dabei spielt das gesunde Essen mit Genuss eine genauso wichtige Rolle, wie die tägliche Bewegung, die gedankliche Reflexion, die Schönheit und die Mode, das Umfeld, die beruflichen Tätigkeiten und die Menschen mit denen wir täglich kommunizieren. Für mich ist ein gesunder Lebensstil ein holistischer Ansatz, der Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Sinn und Genuss miteinander verbindet.

Alkohol ist die einzige Droge, für die man sich entschuldigen muss, wenn man sie nicht nimmt.
Ein Satz, der hängen bleibt. Und der leider stimmt.
Wir leben in einer Gesellschaft, in der ein „Ich trinke heute nichts“ häufig erklärungsbedürftig ist. In der man sich rechtfertigt, relativiert, fast entschuldigt. Morgen früh ein Termin, gerade Detox, heute einfach keine Lust. Hauptsache, es klingt nicht nach grundsätzlicher Entscheidung. Hauptsache, es wirkt nicht unbequem.
Vor Kurzem erzählte mir jemand aus dem Bekanntenkreis – völlig ernst gemeint –, dass eine Frau, die kein Daydrinking mitmacht, im Dating-Kontext ja eigentlich rausfällt. Weil: weniger locker, weniger spontan, weniger „Teil des Spiels“. Ich erinnere mich noch gut an diesen Moment. Kein Witz, keine Provokation. Sondern eine beiläufige Diagnose unserer sozialen Realität.
Und genau da wird es interessant. Und ehrlich gesagt: bedenklich.

Rosarot als Bund mit dem Leben
Warum eine positive Grundeinstellung 2026 zu einem Gesundheitsprinzip wird
Rosarot ist kein Zufall. Und schon gar kein ästhetischer Eskapismus.
Rosarot ist eine Entscheidung.
In einer Zeit, in der viele Menschen über Erschöpfung sprechen, über Rückzug, über das Gefühl, dass die Welt schneller geworden ist als die eigene Kraft, wirkt Rosarot fast provokant. Zu leicht. Zu freundlich. Zu optimistisch. Und genau darin liegt seine Stärke.
Denn wer sich heute bewusst für eine positive, lebensbejahende Haltung entscheidet, entscheidet sich nicht gegen die Realität – sondern für Gestaltungskraft.

Der Cholesterin-Mythos
Was wir über Ernährung, Eier und Herzgesundheit jahrzehntelang falsch verstanden haben – und was heute wirklich zählt
Cholesterin gehört zu den am hartnäckigsten missverstandenen Begriffen der Medizin. Jahrzehntelang galt es als der stille Feind auf dem Frühstücksei, als molekularer Saboteur unserer Gefäße. Fettarm essen, Eier meiden, Butter verbannen – so lautete die einfache Gleichung.
Heute wissen wir: Sie war zu einfach. Und in Teilen falsch.
Dieser Text ist kein Plädoyer für Beliebigkeit, sondern für Präzision. Für ein neues, evidenzbasiertes Verständnis von Cholesterin – jenseits alter Ernährungsdogmen. Und für differenzierte Zielwerte, die sich an Lebensphase, Risiko und Geschlecht orientieren.

Wenn Führung nur noch funktioniert
Warum C-Level-Überlastung kein Soft Topic ist – sondern ein messbarer Kostenblock
Es gibt Sätze, die klingen harmlos, sind aber hoch problematisch.
Einer davon lautet: „Mir geht es nicht schlecht. Ich funktioniere.“
Ich höre ihn häufig in Gesprächen mit Vorständen, Geschäftsführern, Inhabern mittelständischer Unternehmen. Meist fällt er beiläufig, fast beschwichtigend. Als wolle man sagen: Es ist gerade viel, aber es geht schon.
Genau hier beginnt das strukturelle Risiko.
Denn funktionieren ist kein Zustand.
Es ist ein Übergang.
Und oft ein teurer.

Krebsrisiko als Wendepunkt
Warum Lebensstilfaktoren kein Drohszenario, sondern eine Einladung zur Selbstwirksamkeit sind
Krebs ist eines der großen Worte unserer Zeit. Es steht für Angst, Kontrollverlust, Endlichkeit. Und doch zeigt die moderne Präventionsforschung etwas anderes: Für viele Menschen kann gerade das Wissen um onkologische Risiken ein stiller, konstruktiver Wendepunkt sein. Nicht als Alarmismus. Sondern als Einladung, genauer hinzuschauen – und Verantwortung zu übernehmen.
Die zentrale Erkenntnis lautet: Ein relevanter Anteil der häufigsten Krebserkrankungen steht in engem Zusammenhang mit Lebensstilfaktoren. Nicht im Sinne von Schuld, sondern im Sinne von Einfluss. Das ist ein entscheidender Unterschied.

Executive Corporate Health Advisory
Key-Person-Risiko, Entscheidungsfähigkeit und Gesundheit unter Dauerlast
Warum Corporate Health neu gedacht werden muss – jetzt
Corporate Health war lange ein Thema für HR, Präventionskurse und Benefits.
Heute ist es ein strategisches Führungs- und Risikothema.
In einer Wirtschaft, die von Komplexität, Unsicherheit und permanentem Entscheidungsdruck geprägt ist, entsteht ein neues, oft unterschätztes Risiko: das Key-Person-Risiko unter Dauerlast.
Nicht im Sinne von Ausfall durch Krankheit allein – sondern durch schleichende Einschränkungen von Entscheidungsqualität, Urteilsfähigkeit und strategischer Klarheit.

Prävention bekommt ein Upgrade – und KI ist der neue Motor
Auf der DLD Munich 26 (15.–17. Januar 2026) lag ein Satz spürbar in der Luft: Gesundheit wird nicht länger nur behandelt – sie wird vorausgedacht. Die Konferenz steht unter dem Motto „It’s gonna be wild“, und wild ist vor allem die Geschwindigkeit, mit der KI gerade vom Buzzword zur Infrastruktur wird.
Aber: Wenn wir über „Revolution“ sprechen, sollten wir im Gesundheitsbereich besonders nüchtern bleiben. Denn Prävention ist kein Tech-Produkt. Sie ist Kultur. Und sie braucht Evidenz.
Genau deshalb lohnt sich der Blick auf das, was sich schon jetzt belegen lässt – und auf das, was als Nächstes realistisch wird.

Wir sind mit Cornflakes groß geworden – und dachten, wir würden uns gesund ernähren.
Wir sind mit Cornflakes groß geworden. Mit Milch aus dem Tetra Pak, Orangensaft aus dem Glas, manchmal noch ein zusätzlicher Löffel Zucker, weil es sonst „nicht richtig schmeckte“. Das war kein gelegentlicher Luxus, sondern Alltag. Frühstück war schnell, zuverlässig, kalkulierbar. Niemand stellte Fragen. Es galt als vernünftig, modern, sogar gesund.
Wenn ich heute darüber schreibe, dann nicht aus nostalgischer Ironie, sondern weil diese Erfahrung etwas Entscheidendes erklärt: warum Ernährung für viele Menschen ein so sensibles Thema ist. Essen ist Erinnerung. Essen ist Kindheit. Essen ist Fürsorge. Und genau deshalb fällt es uns schwer, neue Erkenntnisse wirklich an uns heranzulassen.

Die umgedrehte Lebensmittelpyramide der USA – was davon 2026 wirklich sinnvoll ist
Die Lebensmittelpyramide war jahrzehntelang ein stiller Mitbewohner unseres Alltags. Kaum jemand hat sie aktiv beachtet – und doch hat sie Generationen geprägt: viel Brot, viel Getreide, wenig Fett, Protein eher am Rand.
Nun haben die USA ihre Empfehlungen faktisch auf den Kopf gestellt. Nicht kosmetisch, sondern konzeptionell. Und genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen – jenseits von Hype und Empörung.
Auslöser ist ein harter Befund: Über 70 % der erwachsenen US-Bevölkerung gelten als übergewichtig oder adipös. Die Kosten – medizinisch, gesellschaftlich, ökonomisch – sind enorm. In Leitartikeln großer Zeitungen und medizinischer Journals wird inzwischen offen von einem Public-Health-Notstand gesprochen.

Gesundheit 2026 – mit Strategie und Taktik
Wie du deine Gesundheit langfristig stärkst – inspiriert von Peter Attia
Gute Vorsätze scheitern selten am Wissen, sondern fast immer an fehlender Strategie. „Mehr Bewegung“, „gesünder essen“, „weniger Stress“ – all das klingt richtig, bleibt aber oft folgenlos. Der entscheidende Perspektivwechsel kommt aus der Longevity-Medizin, prominent vertreten durch Peter Attia und sein Buch Outlive:
Gesundheit wird nicht rückblickend optimiert, sondern vorausschauend geplant.
Nicht die Frage „Wie werde ich alt?“ ist zentral, sondern:
„Was möchte ich mit 70, 80 oder 90 noch tun können – und was muss ich heute dafür tun?“

Ein gesunder Darm – was wirklich den Unterschied macht
Warum Darmgesundheit mehr ist als ein Bauchgefühl – und wie ein guter Start ins neue Jahr gelingt
Der Januar ist der Monat der guten Vorsätze. Weniger Zucker, mehr Bewegung, besser schlafen. Kaum ein Organ profitiert davon so unmittelbar wie der Darm. Und doch bleibt er oft abstrakt – irgendwo zwischen Detox-Mythen, Probiotika-Werbung und diffusen Bauchgefühlen. Dabei ist ein gesunder Darm keine esoterische Idee, sondern ein gut erforschtes biologisches System mit enormer Wirkung auf Stoffwechsel, Immunsystem, Entzündungsprozesse, mentale Gesundheit und langfristige Krankheitsprävention.

Krebsprävention: das sinnvollste Vorhaben für ein gesünderes 2026
Warum sie nicht nur vor Krebs schützt – sondern vor fast allem, was uns Lebensjahre kostet
Wenn wir über Gesundheit sprechen, denken viele noch immer in einzelnen Krankheiten: Krebs, Herzinfarkt, Diabetes, Demenz.
Die moderne Präventionsforschung zeigt jedoch etwas anderes – und etwas sehr Beruhigendes:
Die wirksamsten Maßnahmen gegen Krebs sind gleichzeitig die wirksamsten Maßnahmen gegen fast alle chronischen Erkrankungen unserer Zeit. Krebsprävention ist deshalb keine Nischenstrategie.
Sie ist die umfassendste Prävention überhaupt.